Schweine bleiben Schweine…wir lieben sie.

Bei dieser Hitze geniessen unsere 3 Schweinchen das Schlammbad in vollen Zügen. Von rosa zu braun…süss nicht?? Sie waren auch so gütig und gaben Nadine einige Spritzer ab, indem sie sich vor ihr schüttelten. 🙂

News gibt es bei der Rinderherde. Im Juni durften wir unser neues Wannen-Mitglied willkommen heissen. Er heisst Sepp und ist ein strammer Muni. Er hat sich gut in der Herde eingelebt. Zusammen mit den Ziegen geniessen sie die grosse schöne Weide.

Weidebeef Mischpaket

10 kg – 13 kg Mischpaket Fr. 28.-/kg

Das Paket enthält Entrecôte, Huft, Braten, Plätzli à la minute, Voressen, Haxen, Filet, Hohrücken, Saftplätzli, Geschnetzeltes, Siedfleisch und Hackfleisch.

Alles für 2 Personen vakuumiert abgepackt. Die Lieferung erfolgt am 20./21. Juni 2015.

Bestellen können Sie via Kontaktformular oder 078 677 00 71

Der Frühling ist da!

Der Frühling ist in der Wanne angekommen. Unsere Bienen fliegen und arbeiten fleissig. Alles ist am Blühen. Auch im Stall hat sich einiges getan. Unsere Gitzis wachsen und sind sehr zutraulich, was manchmal schon fast nervig ist. So wird man auf der Weide keinen Schritt alleine gelassen, die Kleider werden angeknabbert und unsere Ohrenläppchen sind schon ganz wund 🙂

Im Kuhstall gab es bis heute 4 Kälber und eines wird noch erwartet. Auch durften wir 3 kleine Schweinchen Willkommen heissen.

Herdebuchaufnahme und Verhaltensprüfung

Gestern machten sich Rea und ich am Morgen früh auf den Weg nach Düdingen FR. Dort holten wir Alba von ihren „Hengstferien“ ab. Ja richtig, wir hoffen im nächsten Frühjahr auf Nachwuchs im Pferdestall. Im Anschluss fuhren wir zur Herdebuchaufnahme und Verhaltensprüfung, welche ebenfalls in Düdingen FR stattfand. Leider zeigte sich Alba nicht gerade von ihrer besten Seite, da sie sehr nervös und ungeduldig war. Zuerst wurde Alba’s Körper komplett vermessen. Angeblich hat sie ein Stockmass von 148cm. Im Anschluss absolvierten wir die Verhaltensprüfung. Die meisten Aufgaben lösten wir mit Bravour. Jedoch liess sich Alba sehr von den anderen Pferden und der Umgebung ablenken, so dass sie nicht immer ganz bei der Sache war. Wir sind jedoch sehr zufrieden mit unserer Maus. Ein herzliches Dankeschön an meine bereits mehrjährige Reit-und Ausbildungsunterstützung Rea.

Unser Gitzi-Nachwuchs

Unser Nachwuchs erkundet das erste mal so richtig die Umgebung. Herrlich, bei diesem schönen Frühlingswetter. Die 9 Gitzi’s sind mittlerweile 3 Wochen alt und bei bester Gesundheit. Stundenlang könnten wir bei ihnen sitzen und sie beobachten wie sie bereits die ersten spielerischen Machtkämpfe bestreiten oder einfach vor Freude herumspringen und sich gegenseitig zu Boden werfen. Zum todlachen!!

Aktuell im Angebot

Hackfleisch Rind

vakuumiert à ca. 350 g

Fr. 20.-/kg

Hamburger Rind

gefroren und vakuumiert in 2er Pack

Fr. 22.-/kg

 

Die Lieferung erfolgt ab Samstag, 21. März 2015

 

Ziege – die Kuh des kleinen Mannes

Auf unserem Betrieb beherbergen wir zurzeit 8 Ziegen und einen Ziegenbock. Aus eigener Erfahrung ist es ratsam die Weide ziemlich gut einzuzäunen und Bäume möglichst hoch mit Drahtzaun zu schützen. Besonders unsere Nevara (Saanenziege) ist sehr begabt und kann sich vor den Bäumen aufrichten bis sie ihr gewünschtes Blatt erreicht hat. Regelmässig können wir beobachten wie sich unser Blüemli (Bauernziege) ausserhalb des Zauns auf Wanderschaft befindet. Aber kaum sieht sie uns, rennt sie wieder nach Hause. Glücklicherweise wird sie nie von den anderen Ziegen begleitet.

Wussten Sie schon….

Die Domestizierung von Ziegen begann schon vor über 9000 Jahren. Sie gehören somit zu den ältesten wirtschaftlich genutzten Haustieren. Ursprünglich waren die Ziegen in Mittel- und Südeuropa, in Vorder- und Zentralasien sowie im nördlichen Afrika beheimatet. Weil sie bejagt wurden und sie ihren Lebensraum verloren haben, sind die Ziegen in Teilen ihres ursprünglichen Verbreitungsgebietes  ausgestorben. Dafür wurde die Hausziege weltweit angesiedelt. In vielen Ländern gibt es heute verwilderte Hausziegenpopulationen.

Ziegen sind Wiederkäuer und haben daher ein komplexes Verdauungssystem. Als erstes gelangt das grob zerkleinerte Futter in den Pansen. Dort wird die unverdauliche Zellulose zu Eiweiss aufbereitet. Anschliessend gelangt das Futter über den Netzmagen ins Maul zurück und wird dort nochmals durchgekaut. Von dort geht der Futterbrei in den Blättermagen und darauf in den Labmagen. Ab hier laufen die gleichen Vorgänge wie bei Nichtwiederkäuern.

Ziegen sind so zu sagen Allesfresser und aus diesem Grund sehr gut geeignet um Ordnung in Gebüschen und Hecken zu machen.

Ziegen werden als die Kuh des kleinen Mannes bezeichnet, weil sie einfach zu halten und zu ernähren sind.

Immer wieder werden Ziegen auch als „Kollege“ zum Pferd gehalten. So zu sagen als Beistellziege. Angeblich soll dies Aggressionen und Depressionen bei einem Pferd verhindern…nun ja, Pferde sind Herdentiere.

Ziegen sind rund 5 Monate trächtig. Wir sind sehr gespannt auf unseren Nachwuchs, welcher in Kürze kommen sollte. Wir halten sie auf dem Laufenden…

Aktuell

Fondue Zeit – Kirsch Zeit

Der Schnee ist da und somit bei vielen auch die Lust auf Fondue. Dabei darf ein feiner Kirsch natürlich nicht fehlen. Im betriebseigenen „Häfeli“ brennen wir die Früchte ab unseren Hochstammbäumen. Der Kirsch sowie auch der Old Cherry können Sie bei uns in 35cl und 70cl Flaschen beziehen. Auf Wunsch verschicken wir die Edelbrände auch per Post.

Unsere Esel

Gemeinsam mit den beiden Haflingern und dem Pony leben unsere Esel, Lisa und ihr Sohn Gino, in einer Gruppenhaltung auf unserem Betrieb. Die Gruppe lebt 365 Tage/24h draussen, wobei sie sich jederzeit in mehrere mit Stroh gebettete Boxen zurückziehen können.

Wussten sie schon….

Es ist falsch den Esel mit dem Pferd zu vergleichen. Obwohl beide zur gleichen Familie gehören, sind sie sehr unterschiedlich. Schon ihre Heimat ist nicht die gleiche. Esel kommen aus den kargen, gebirgigen Wüstenrandgebieten. Der Esel ist also ein Wüstentier. Die langen Ohren haben mit dem ursprünglichen Lebensraum zu tun. Sie dienen der Abkühlung. Das Blut unter der dünnen Ohrenhaut kühlt schneller ab als im restlichen Körper und fließt anschließend gekühlt zurück in den Körper. Je größer die Ohren, desto mehr Blut lässt sich also auf diese Weise abkühlen.

Esel lieben die Sonne und Hitze, jedoch hassen sie die Feuchtigkeit. Kälte bis -10 Grad und Schnee ist für einen Esel kein Problem.

Anders als Pferde haben Esel keinen Fluchtinstinkt. Es wäre sinnlos in der Wüste vor den Angreifern zu flüchten. Da manche Raubtiere nur bewegende Beute wahrnehmen können, schützen sich Esel durch Stehenbleiben. Der Esel ist also kein störrisches und stures Tier. Er schützt sich durch Stehenbleiben vor der Gefahr. Der Esel hat bis heute erstaunlich viel von seinem Verhalten, seinen Anforderungen an die Umgebung und Nahrung aus seiner Zeit als Wildtier behalten.

In freier Natur ist der Esel, im Gegensatz zum Pferd, kein Herdentier. Mütter leben zusammen mit ihrem Nachwuchs in kleinen Gruppen. Hengste sind Einzelgänger und dulden keine Rivalen in ihrem Territorium.

Esel begleiten die Menschen zwei- bis dreitausend Jahre länger als das Pferd. Auch wenn es nichts mit der Größe ihrer Ohren zu tun hat, können Esel sehr gut hören. Auch ihr Geruchs- und Sehsinn sind gut ausgeprägt. Esel können fast doppelt so alt werden wie Pferde. Nicht selten wird ein Esel 40 Jahre alt.